Stefanie Reinsperger erhält den Elisabeth-Orth-Preis der Gesellschaft der Freunde des Burgtheaters. Die Schauspielerin schaffe es, "selbst als Solistin auf der Bühne, das Haus unter Strom zu ...
Wie stemmen sich Menschen gegen eine feindliche Außenwelt? Davon erzählte bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur unter anderem Bachmannpreisträgerin Lena Schätte.
Mit einem eher selten gespielten Stück gehen die Nestroy-Spiele auf Schloss Rothmühle bei Schwechat in die 54. Saison. Intendant Christian Graf hat die geradezu schwermütige Posse "Mein Freund" auf den Spielplan gesetzt, die Premiere am Samstagabend wurde freundlich aufgenommen.
Die Lesungen der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur sind am Samstagnachmittag in Klagenfurt mit Wolfgang Popp und Gesche Heumann abgeschlossen worden. Für die Vergabe des Bachmann-Preises und der übrigen Auszeichnungen am Sonntag gelten die in Waidhofen/Ybbs lebende Ungarin Kinga Tóth und die in Berlin lebende Österreicherin Magdalena Schrefel sowie die deutschen Autorinnen Jovana Reisinger und Lena Schätte als Favoritinnen. Chancen hat auch Gesche Heumann.
Paul Auster ist tot, Siri Hustvedt lebt. Damit umzugehen, musste sie erst lernen. Sie galten als das ideale Paar der amerikanischen Literatur und so, wie es Siri Hustvedt in ihrem Erinnerungsbuch darstellt, spielte in ihrer Beziehung Konkurrenzdruck keine Rolle.
Es hat auch was von Song Contest, nicht nur wegen der Jubiläen: 70 Jahre europäisches Wettsingen und die 50. Ausgabe der „Tage der deutschsprachigen Literatur“ in Klagenfurt, „Bachmann-Preis“ genannt.
Das Kostüm der Marschallin aus dem Jahr 1960 oder Papagenos Fahrrad aus dem Jahr 1997 können virtuell ertastet werden. Für dieses „lebendige Archiv“ arbeiten die Salzburger Festspiele mit dem Ars Electronica Center und der Universität Mozarteum zusammen.
Der Eurovision Song Contest begeistert und polarisiert: In gewohnt launiger Manier besprechen die SN-Popcaster Bernhard Flieher, Clemens Panagl, Florian Oberhummer und Robert Innerhofer die Acts der heurigen Jubiläumsausgabe in Wien. Sie blicken aber auch auf die ESC-Historie und beleuchten die politische Komponente des großen Wettsingens – jetzt in die neue Folge reinhören!
Bevor sich alle auf die Suche nach bunten Ostereiern begeben, machen sich die SN-Popcaster noch auf die Suche nach Easter Eggs in der Popkultur: Sie schauen auf Hidden Tracks, versteckte Botschaften und andere Überraschungen, denn die Popmusik ist voll von echten und vermeintlichen versteckten Nachrichten – von den Beatles bis Taylor Swift. Jetzt in die neue Folge reinhören!
Salzburgs berühmtester Sohn, Wolfgang Amadeus Mozart, feiert dieser Tage seinen 270. Geburtstag. Seine Strahlkraft reicht weit über die Klassik hinaus und wirkt schon lange in die Popkultur hinein – von Falcos „Rock Me Amadeus“ bis Milos Formans Kultfilm aus den 1980er Jahren. Die SN-Popcaster blicken in einer neuen Folge auf die Popbezüge Mozarts und stellen die Frage, was Salzburg ohne ihn wäre. Jetzt in die neue Folge reinhören!
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"Es ist eigentlich ein Wunder, dass das Museumsquartier letztlich verwirklicht wurde." - Zu diesem Fazit kommt der Kunsthistoriker Andreas Nierhaus. Denn was heute so selbstverständlich als Kultur-, Gastro- und Freizeitoase funktioniert, war jahrelang heiß umkämpft - Stichwort Leseturm - und stand gar an der Kippe. Die Jubiläumsschau "Vision und Widerstand", kuratiert von Nierhaus, erzählt nun im Freiraum anschaulich die spannende wie konfliktgeladene Genese des MQ.
Die große Hitze geht zu Ende, die große Party kann kommen: Am Wochenende steigt in Wien die inzwischen 43. Ausgabe des Donauinselfests. Von Freitag bis Sonntag (3. bis 5. Juli) stehen neben internationalen Acts wie Nek, Zartmann oder Airbourne auch heimische Größen von My Ugly Clementine über Ex-STS-ler Gert Steinbäcker bis zu Jazz Gitti auf einer der insgesamt 14 Bühnen am 4,5 Kilometer langen Areal. Wer öffentlich anreist, muss ab Samstag die S-Bahn-Sperre berücksichtigen.
Nach einer einjährigen Pause findet das Kurzfilmfestival dotdotdot im Herbst wieder statt - und zwar an seinem angestammten Platz. Die elfte Ausgabe geht wie gewohnt im Garten des Wiener Volkskundemuseums über die Bühne. Von 5. bis 25. September gibt es jeweils von Samstag bis Dienstag Programm, wobei dieses Mitte August vorgestellt wird, teilten die Organisatoren am Sonntag mit. 2025 musste dotdotdot wegen der Sanierung des Museums und mangels Alternativstandort aussetzen.
Mit Carl Zellers Operette "Der Vogelhändler" hat die Bühne Baden am Freitagabend eine Jubiläumssaison begonnen: Die historische Spielstätte ist 120 Jahre alt. Der Abend stand unter keinem optimalen Stern, war witterungsbedingt schweißtreibend und zu lang geraten, bot allerdings eine respektable Ensembleleistung. Allerdings wummerten just am Premierenabend die Partyklänge der "Fete blanche" vom Kurpark in die Sommerarena. Für Publikum wie Mitwirkende eine Zumutung.
Ein rosa Ballon in Form eines Euters, ein vergoldetes Kiesschiff samt Riesen-Sextant sowie mehrere Passagierschiffe aus drei Ländern standen am Donnerstagabend am Bodensee im Mittelpunkt der Performance "Cargo & Interface" der Künstlerin Barbara Husar. Als Teil der "nautischen Inszenierung" bewegten sich die Schiffe in einer Sternfahrt aufeinander zu.
Mit der Premiere von Albert Camus Stück "Caligula" aus dem Jahr 1938 startet das Theater Phönix in Linz am 24. September in die neue Spielsaison 2026/27. Damit taucht man schon tief in das Schwerpunktthema der neuen Spielzeit "Macht und Machtmissbrauch" ein. Dazu werde das Stück "Der kleine Diktator" für Publikum ab neun Jahren inhaltlich mit der Eröffnungsproduktion "verschnitten", wie es in einem Pressetermin am Freitag in Linz hieß.
Ein Autorinnen-Quartett darf sich nach den ersten beiden Lesetagen der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt gute Preischancen für Sonntag ausrechnen. Zu Jovana Reisinger und Kinga Tóth, den Publikumsfavoritinnen des ersten Tages, gesellten sich am Freitag Lena Schätte und Magdalena Schrefel, die für ihre Texte viel Jurylob erhielten.