In der Osthälfte Österreichs ist die Hitzebelastung vorerst noch enorm.
Der Dienstag wird in Ost- und Südösterreichs noch einmal sehr bis extrem heiß: Die Hitzepole liegen im östlichen Niederösterreich, in Wien und im Nordburgenland mit bis zu 38 Grad. Um 35 Grad werden es von Unterkärnten über die südliche Steiermark bis zum Südburgenland.
Der Mittwoch bringt im Osten und Süden 30 bis 35 Grad, während eine Kaltfront mit Unwettern von Vorarlberg bis Oberösterreich deutliche Abkühlung bringt.
Am Donnerstag ist es mit der großen Hitze überall vorbei, erstmals seit 14 Tagen hat es verbreitet unter 30 Grad.
Empfehlungen
Hitze und drückende Schwüle stellen eine extreme Belastung für viele Menschen dar. Es gibt eine Reihe von Empfehlungen der Gesundheitsbehörden, dazu zählen:
Viel Flüssigkeitszufuhr, Trinken auch ohne Durstgefühl.
Lüften der Wohnräume in den "kühlsten" Stunden des Tages, das sind die frühen Morgenstunden rund um den Sonnenaufgang.
Im Freien direkte Sonneneinstrahlung und körperliche Anstrengungen meiden.
Falls möglich Aufsuchen von kühlen Räumen, wie Einkaufszentren, Amtsräume, Bibliotheken, Kirchen, etc.
Achten und Unterstützen besonders gefährdeter Personen in der Umgebung.
Bisher verzeichnete neue Rekorde
In den letzten Tagen wurde eine Vielzahl bisheriger Höchstmarken eingestellt bzw. überschritten, hier nur einige davon.
Am Montag wurde mit 40,1 Grad in Bad Deutsch Altenburg (Niederösterreich) ein neuer österreichweiter Juni-Temperaturrekord aufgestellt. Dieser Wert durchläuft allerdings noch die Datenprüfung des Stationsbetreibers Geosphere Austria.
Auch in fast allen anderen Bundesländern sind jeweils Junirekorde gefallen oder eingestellt worden:
Wien: 40,0 Grad an der Station Wien-Innenstadt (Sonntag)
Tirol: 38,7 Grad Innsbruck Universität (Samstag)
Burgenland: 38,7 Grad Mattersburg (Montag)
Oberösterreich: 38,2 Grad Bad Goisern (Samstag) sowie Enns, Linz und Wels (Sonntag)
Steiermark: 37,4 Grad Mooslandl (Sonntag)
Salzburg: 37,4 Grad Salzburg Flughafen (Sonntag)
Vorarlberg: 37,3 Grad Bludenz (Samstag)
Außerdem wurde in der Nacht auf Montag die höchste Tiefsttemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen registriert mit 27,3 Grad auf der Wiener Jubiläumswarte.
